Segelanweisung zur MittwochsregattaTermine: 05.05.; 26.05.; 02.06.; 16.06.; 30.06.; 14.07.; 28.07.; 11.08.; 25.08.; 08.09.; hier findet Ihr die Segelanmweisung: Segelanweisungen, Spezieller Teil
1. Wettfahrtprogramm
1.1 Wettfahrttage sind: siehe oben
1.2 Startsignal ist jeweils um 18.30 Uhr
1.3 entfällt
1.4 Es ist eine Wettfahrt pro Wettfahrttag vorgesehen.
1.5 Es wird der Zahlenwimpel 1 als Klassenflagge verwendet.
1.6 Alle Regatten bilden die Wettfahrtserie.
1.7 Es gibt keinen Ersatztag.
2. Wertung
2.1 Es wird nach dem Low-Point-System gemäß WR Anhang A gesegelt. Dabei werden von 1 bis 5 gesegelten gültigen Wettfahrten alle gewertet, von 6 bis 7 gesegelten gültigen Wettfahrten alle, mit Ausnahme der schlechtesten, gewertet (ein Streicher) und ab 8 gesegelten gültigen Wettfahrten alle, mit Ausnahme der zwei schlechtesten, gewertet (zwei Streicher).
2.2 Yardstick-Klassen werden nach bestätigten Bodenseeyardstickzahlen gewertet. Sie werden nach berechneter Zeit gewertet. Die Zeitvergütung erfolgt durch das Känguruh-Start-Verfahren.
2.3 Wer während der Wettfahrt keinen Spinnacker fährt, kann seine Yardstickzahl um 2 Punkte erhöhen.
2.4 Bei Punktgleichheit entscheidet zuerst die öftere gesegelte Teilnahme an der Mittwochsregatta.
3. Preise
3.1 Es gibt keine Tagespreise.
3.2 Es gibt Sonderpreise.
Segelanweisungen, Allgemeiner Teil
1. Allgemeines
1.1 Die Wettfahrten werden nach den WR der ISAF, der Ausschreibung und den Segelanweisungen des YCL gesegelt. Im Falle von Abweichungen gilt die Segelanweisung.
1.2 entfällt.
1.3 Die Segelanweisungen können durch Aushang an der Tafel für Bekanntmachungen geändert werden.
1.4 entfällt.
1.5 Nur die in der Meldung angegebene Segelnummer darf geführt werden (Betrifft nicht die Nationalitätsbuchstaben). Verstößt ein Boot gegen diese Regel, wird es ausgeschlossen (DSQ).
1.6 entfällt.
1.7 Steuerleute müssen im Besitz eines vom DSV oder ihrem nationalen Verband für das Gewässer vorgeschriebenen Führerscheins sein (Ergänzung WR 46 und 75).
1.8 entfällt
1.9 entfällt
1.10 Die Steuerleute sind dafür verantwortlich, dass die Segelnummer beim Zieldurchgang von der Wettfahrtleitung erkannt werden kann (z.B. Großsegel dicht holen).
1.11 Jedes Boot ist verpflichtet, bei Wettfahrtende die Segelnummern der jeweils vorausliegenden u. achterausliegenden Boote für Rückfragen der Wettfahrtleitung zu notieren und seine Rennverklarung bei der Wettfahrtleitung abzugeben. Die Abgabefrist ist spätestens eine Stunde nach dem Wettfahrtende.
2. Sicherheitsbestimmungen
2.1 Es gilt der „Haftungsausschluss-Haftungsbegrenzung-Unterwerfungsklausel“. Vor dem ersten Start ist das von der gesamten Crew unterschriebene Haftungsausschlussformular im Büro des YCL abzugeben. Text der Klausel siehe unter www.ycla.de, weiter unter Regatten und Haftungsausschluss. (Ergänzung WR 4).
2.2 Das Sturmwarnsystem ist zu beachtenund die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen sind vom Regattateilnehmer zu gegebener Zeit zu treffen. Insbesondere müssen bei Starkwindwarnung (40 Blitze) oder Zeigen der Flagge “Y” im Hafen oder auf einem Boot der Wettfahrtleitung von allen Seglern Schwimmwesten angelegt werden, die solange zu tragen sind, wie das Signal steht. Nichttragen von Schwimmwesten kann zur Disqualifikation führen (Ergänzung WR 1.2 und 40).
2.3 Bei Sturmwarnung(90 Blitze) erfolgt kein Start bzw. die Wettfahrt wird abgebrochen.
2.4 Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss dies unverzüglich der Wettfahrtleitung oder dem Wettfahrtbüro (Tel. Wettfahrtbüro 07543 / 912006 oder 0151 / 23512361 Handy HW Jöckel) bekanntgeben. Nichtbeachtung führt zum Ausschluß aus einer Wettfahrt oder der Wettfahrtserie.
3. Bekanntmachungen an Land
3.1 Mitteilungen der Wettfahrtleitung oder des Schiedsgerichts erfolgen durch Aushang an der Tafel für Bekanntmachungen. Sie befindet sich in der Nähe des Wettfahrtbüros.
4. Start
4.1 Die Up / down - Regatten werden nach dem Känguruh-Start-System (Time on Time) nach WR 26 gestartet.
4.2 entfällt
4.3 Die individuelle Startzeit wird durch Zahlenwimpel 1 bekanntgegeben, dies bedeutet: 30 Sekunden Startabstand pro Yardstickzahl, (d.h. Wettfahrtdauer 57 Minuten und 30 Sekunden) Start bei nordöstlichen Windrichtungen: Die Startlinie wird durch die Tor Bahnmarken (gelbe Boje 2 und dem Startschiff oder einer gelben Boje 3) in der Nähe von Seezeichen 46 gebildet. (siehe Bahnskizze, der erste Bahnschenkel führt zur Boje 1 und ist ein Vorwindurs, Boje 1 BB lassen, Spi-Start ist erlaubt).
Start bei allen anderen Windrichtungen: Die Startlinie wird durch die Tor Bahnmarken (gelbe Boje 2 und dem Startschiff oder einer gelben Boje 3) in der Nähe von Seezeichen 46 gebildet. (siehe Bahnskizze, der erste Bahnschenkel führt zur Boje 1 und ist ein Kreuzkurs, Boje 1 BB lassen.
4.4 entfällt.
4.5 Die Boote der Wettfahrtleitung können wegen der großen Wassertiefe nicht verankert werden. Zum Halten der Position des Start- bzw. Zielschiffs sowie der Kontrollboote ist der zeitweilige Einsatz der Motoren zum Korrigieren erforderlich. Ein Protest gegen die Wettfahrtleitung läßt sich hieraus nicht ableiten.
4.6 Die individuelle Startzeit jeden Bootes nach der Nullzeit ergibt sich aus der Differenz der eigenen Yardstickzahl zur Yardstickzahl 115 im gemeldeten Teilnehmerfeld (siehe Tabelle Startzeiten).
4.7 entfällt.
4.8 Die Nullzeit (18.30 Uhr) ist die Startzeit des Bootes mit der angenommenen Yardstickzahl 115. (siehe Tabelle Startzeiten)
5. Bahnen (up / down)
5.1 Alle Bahnmarken sind gelbe Bojen.
5.2 Die Wettfahrtleitung beginnt spätestens kurz nach dem Startsignal für das Boot mit der höchsten Yardstickzahl von der Startbahnmarke aus die Bahnmarke 1 zu legen.
5.3 Bahn bei nordöstlichen Winden:: (1. Bahn ist Vorwindkurs) (START = Tor 2 u. 3) - 1 – Tor - 1 - Tor – 1 - usw. bis Ende der Wettfahrtzeit (Spi-Start möglich und erlaubt) Bahn bei allen anderen Winden:: (1. Bahn ist Kreuzkurs) (START = Tor 2 u. 3) – 1 - Tor – 1 - Tor - 1 - usw. bis Ende der Wettfahrtzeit
5.4 Bahn Langstrecke siehe Aushang bei Bekanntmachungen an Land
6. Bahnänderung, Bahnabkürzung entfällt
7. Ziel (up/down)
7.1 es gibt keine Ziellinie.
7.2 Die festgelegte Wettfahrtzeit wird durch Zahlenwimpel 1 bekanntgegeben. Bei Ablauf setzt das Boot der WFL die Flagge “Blau” mit einem Schallsignal.
7.3 Die Plazierung der Teilnehmer entspricht der Reihenfolge auf der Wettfahrtbahn zum Zeitpunkt 7.2. Die WFL fährt auf dem direkten Kurs zwischen den jeweiligen Bojen dem Feld entgegen. Sie wertet beim Passieren die Teilnehmer durch Querabpeilung. Erst danach ist für die Teilnehmer die Wettfahrt beendet. Sicherheitshalber geben alle Teilnehmer ihre Rennverklarungen innerhalb von 1 Stunde bei der WFL bzw. im YCL-Briefkasten ab. Nichtabgabe kann als DNF gewertet werden.
7.4 Segeln Boote gegen Ende der festgelegten Wettfahrtzeit auf dem Kreuzkurs bzw. Vorwindkurs mit entgegengesetztem Bug etwa gleichauf und sie können Ihre Plazierung zueinander nicht klar erkennen, dann müssen Sie ihren Kurs so ändern und weitersegeln, bis sie sich nahe der direkten Linie zwischen den beiden Bahnmarken kreuzen oder sie müssen noch die Luvbahnmarke bzw. die Leebahnmarke runden. (auch wenn die Wettfahrtzeit schon abgelaufen ist). Hinweis: Es ist von Vorteil, zum Ende der Wettfahrtzeit nahe der direkten Linie zwischen den Bahnmarken zu segeln.
8. Beendigung der Wettfahrt, Zeitbegrenzung
8.1 Die Wettfahrt endet mit Ablauf der festgelegten Wettfahrtzeit nach erfolgter Wertung durch die WFL.
9. Ersatzstrafen, Proteste
9.1 Die Wettfahrtteilnehmer sind zu fairem Segeln angehalten.
9.2 Für Vorkommnisse während der Regatta, die nicht von den einzelnen Regatta-Teilnehmern untereinander selbst bereinigt werden, ist vorgesehen, zur Klärung eine Schiedsstelle zu bilden. Dazu werden drei an dem Vorgang unbeteiligte Regattateilnehmer gebeten, den Vorfall in einer Verhandlung zu entscheiden.
9.3 Bei allen Regelverstößen gegen WR Teil 2 genügt eine zwei Drehungen-Strafe gemäß WR 44.1, die unverzüglich durchzuführen ist (2 Wenden und zwei Halsen).
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